Fazit :
Durch Sperrschichten, Abgrabungen, Drainagen oder Horizontalsperren alleine erhält man keine Gewähr für ein trockenes Gebäude.
Diese können teilweise für eine Trockenlegung und Trockenhaltung eine große Hilfe darstellen und somit als begleitende Maßnahme durchaus in Betracht gezogen werden. Denn bei diesen konventionellen Ausführungen wird das Aufsteigen von Feuchtigkeit nur für kurze Dauer verhindert und nur dort, wo Sperrschichten nachträglich eingebaut oder angebracht sind. Unterhalb und in den nicht abgesperrten Bereichen wandert das Wasser weiter und umgeht teilweise die eingebaute Sperre.
Eine gute Sanierung ist keine Trockenlegung, wie auch eine Trockenlegung keine Sanierung darstellt.
Beides zusammen, Sanierung und Trockenlegung, muss jedoch unter Einhaltung der Vorschriften den erwarteten Langzeitschutz für gesundes Wohnen und den Erhalt der Bausubstanz ergeben.
Jedem Fachmann ist bewusst, dass eine Trockenlegung nur nach eingehender Feuchteanalyse durchgeführt werden kann. Hierbei wird festgestellt, um welche Art von Feuchtigkeit es sich handelt. Für Druckwasser (Rohrbruch, Grundwasser, Hangwasser, defektes Fallrohr usw.) gibt es vernünftige bauliche Maßnahmen nach DIN. Hygroskopische Feuchtigkeit kann zwei Ursachen haben. Zum einen kann die Ursache schlechter oder salzhaltiger Baustoff und zum anderen aufsteigende Feuchtigkeit sein. In beiden Fällen müssen bauliche Maßnahmen durchgeführt werden. Bei aufsteigender Feuchtigkeit sollte man mit der Sanierung erst beginnen, wenn der Großteil dieser abgebaut ist.
Die wirksamste Methode zur Bekämpfung aufsteigender Feuchtigkeit ist die Elektro-Osmose. Diese wird hierfür seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt. Die Wirkung und Funktion der Elektro–Osmose ist bereits von vielen namenhaften Wissenschaftlern bewiesen worden. In den Jahren von 1975 bis heute hat sich dieses Verfahren deshalb immer mehr durchgesetzt.
Auch hier hat sich die Elektronik bereits bewährt und sich nach dem osmotischen Prinzip als effektivstes Werkzeug dargestellt. Unser Verfahren arbeitet nach diesem Prinzip.
Dies bedeutet für den Anwender:
Keine Bauarbeiten, kein Verlegen von elektrischen Leitern im Mauerwerk, keine Chemie oder Zerstörung der Bausubstanz und Statik. |